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Fussballreise 2011 nach Köln

Datum: 14.06.2011

GC Business Club – „Fussballreise 2011“ / 6. – 8. Mai 2011 / Leverkusen – Hamburger SV

Am Freitagabend trudelten die 16 Reiseteilnehmer sukzessive am Flughafen Kloten ein – es mutete schon fast wie ein Familienausflug an: 3 x Elliscasis, 4 x Iseli (wenn ich Debbie so bezeichnen darf), 2 x Huber, 2 x Häfeli, 2 x Högger – und dann noch die Einzelgänger Albert Riethmann, Niki Trudel und Peter Ritz. Mit „Germanwings“ ging’s in einer guten Stunde nach Köln-Bonn – einer dieser günstigen Provinzflughäfen, bei denen dafür die Wege viel kürzer sind als bei den „richtigen“… Buschauffeur Klaus brachte uns mit einigen unterhaltenden Sprüchen (ans Kölsch konnten wir uns so langsam herantasten) ins „Lindner Hotel Dom Residence“ im Kölner Stadtzentrum. Nach einem Schlummi fanden in den komfortablen Zimmern alle den „Vorbereitungsschlaf“ auf den Ernstfall vom Samstag…

Der nächste „Trainings-Schritt“ war ein reichhaltiges Frühstücksbuffet – so dass alle gut gestärkt den Stadtbesichtigung starten konnten, mit dem nahe gelegenen Kölner Dom (fast 50 m hohes Hauptschiff; die Fassade ist ziemlich schwarz und sollte mal wieder gereinigt werden – würde wohl Jahre dauern, bei all diesen Türmchen…) und der Fussgängerzone „Hohe Strasse“. Unversehens gerieten wir dann noch an den Rand einer Demo, so dass wir nicht ans Rheinufer und zum Heumarkt hinunter konnten – abgesperrt! Bei einer kurzen Pause im „Brauhaus Früh“ spazierten die Demonstranten dann total friedlich vorbei – auf den ersten Blick kein Vergleich zum 1. Mai in Zürich (der war aber auch schon 1 Woche vorher…).

Um 13 Uhr holte uns Klaus dann beim Hotel ab und brachte uns in die „BayArena“ von Leverkusen, wo uns das langjährige GC- und Leverkusen-Mitglied Willi Schneider mit Ehefrau erwartete. Im Stadion genossen wir ein ausgezeichnetes „VIP-Buffet“ – ein Vorbild für den neuen „Hardturm“ (wenn er denn einmal noch gebaut werden sollte…) – da würde sogar Stapi Corinne Mauch zum Fussballfan und mindestens jede Woche einmal gut essen! Der Match der zweitletzten Bundesliga-Runde dieser Saison begann vor 30‘210 Zuschauern (ausverkauft) mit einem Paukenschlag: Schon nach 2 Minuten lenkte der HSV-Captain Westermann einen Jarolim-Freistoss zur 0:1-Führung der Gäste in die Maschen. Nachdem sich Dortmund schon eine Woche vorher definitiv den Meistertitel gesichert hatte, schien bei Leverkusen irgendwie die Luft draussen zu sein – derartig „pomadig“ und schläfrig trat der Vizemeister auf, der HSV war viel vifer und „giftiger“ in den Zweikämpfen. Dagegen zeigten Rolfes oder Kiessling, warum sie eben nicht mehr Nationalspieler sind… Für Aufregung sorgte nach gut 30 Minuten (nachdem Derdiyok für Hyppyä eingewechselt worden war) ein Abseitstor von Barnetta. Nach der Pause fiel aus heiterem Himmel der Ausgleich durch Kiessling, nachdem Leverkusen wieder fürchterlich kompliziert begonnen hatte. Der für Barnetta gekommene Ballack wurde praktisch nicht gesehen – so gehört er ebenfalls nicht in Jogi Löws Equipe… Die Schlussphase brachte endlich mehr „Action“, viele Konterchancen Leverkusens mit einem Pfostenschuss von Goalgetter Arturo Vidal als Höhepunkt – aber in den letzten 10 Minuten vergab der HSV 3 todsichere Chancen zum Sieg.

Leider klappte der von Willi Schneider vorgespurte Besuch der „Schweizer“ sowie von Trainer Jupp Heynckes bei uns nicht – wegen des letzten Heimspiels konnten sie nicht vom Abschiedsessen für den Trainer „abschleichen“. Schade, dieses Highlight hätten wir sehr genossen – ebenso wie nochmals das Dessertbuffet im Stadion.

So ging’s mit dem Bus wieder zurück ins Hotel – und dann auf eine weitere Tour im Stadtzentrum, so dass Albert seinen Hunger (!!) noch mit einem saftigen Steak stillen konnte. Für die anderen genügte nach der Schlemmerei im Stadion Flüssiges…

Der Sonntag begann wieder mit einem ausgiebigen Frühstücksbuffet, ehe wir zur Stadtrundfahrt auf dem Doppeldeckerbus von rund 1 ½ Stunden starteten. Dieser Hochsitz verschaffte uns interessante Perspektiven auf die zum Teil gut erhaltenen historischen Bauten (Köln war im Mittelalter eine der bedeutendsten Städte), die aufgrund der Kriegsschäden aber immer wieder durch eher hässlichere Bauten, fast im ostdeutschen „Plattenbau-Stil“ umrahmt wurden. Den sehr wenig Wasser führenden Rhein überquerten wir dabei zweimal. Der Höhepunkt folgte – für die meisten – dann mit der Besteigung des Kölner Doms (534 Stufen, rund 97 Meter hoch gelegene Plattform) – mit einer Rundsicht bis zum Müngersdorfer Stadion. Zum Mittagessen trafen wir uns im „Brauhaus Früh“ beim Dom – das sehr nahrhafte „Futter“ wurde geschmückt durch ständige Sprüche der Kellner – Unterhaltung pur… Nach erstklassigen Gelati „vom Italiener“ spazierten wir zum Rheinufer hinunter, wo sich Strassencafé an Strassencafé reihte -  ein gemütlicher Ausklang eines sonnigen Wochenendes, bei dem der Fussball zwar schon im Zentrum stand, bei dem sich dank der guten Durchmischung auch die Familienmitglieder sehr wohl fühlten!

Zusammengefasst kann ich allen diese GC-BC-Fussballreisen nur empfehlen – inkl. Begleitung!

 
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